Schetteregg: Stellungnahme der Marktgemeinde Egg
Die Marktgemeinde Egg stellt ihre Sichtweise zu diesem Thema im folgenden Dokument zur Verfügung.
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SchettereggDie Marktgemeinde Egg stellt ihre Sichtweise zu diesem Thema im folgenden Dokument zur Verfügung.
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Schetteregg
Wie die Gegenwart aufzeigt, werden auch Arbeitsplätze immer rahrer. Daher ist es zu begrüßen, wenn solche geschaffen werden.
Genau das wird aktuell mit diesem Projekt versucht zu erreichen.
Thema Verkehr: wenn jeder von uns verantwortungsvoll und überlegt sein Auto benützt, steht einem halbwegs laufendem Verkehr nichts im Weg. Einfach mal überlegen, wieviel unnötige Fahrten wir ALLE machen, aber auf die anderen zeigen.
Ein Bike-Park spricht viele Menschen an und ist meiner Ansicht nach zudem umweltverträglicher als jede motorisierte Strecke oder Rennveranstaltung.
Den Wintertourismus werden wir auf Dauer wohl nicht halten können. Umso wichtiger wäre es, im Einklang mit der Natur einen kleinen, aber qualitativ hochwertigen Sommertourismus aufzubauen. Dafür wären die bestehenden Anlagen in Schetteregg durchaus geeignet – allerdings nur, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen.
Ein vorschnelles Vorgehen ohne klare Details, langfristige Absicherung oder nachvollziehbare Perspektiven würde der Tragweite des Themas nicht gerecht. Ist ein erheblicher Eingriff in die Natur & Bewirtschafung, Oder?
längere und vielfältigere Abfahrten
gewachsener Sommerbetrieb mit entsprechender Erfahrung
mehr Raum für Koexistenz mit dem Alpbetrieb
ausgebaute touristische Infrastruktur
internationale Wettbewerbsfähigkeit, usw. ... nur daß man jetzt daran denkt - falls es passiert
unter dem Beitrag zur Stellungnahme der Marktgemeinde Egg rund um die "Perspektive Schetteregg" hat sich eine intensive Diskussion entwickelt. Uns war von Anfang an bewusst, dass dieses Thema viele Emotionen auslöst – genau deshalb wollten wir ursprünglich keine Kommentarfunktion zulassen und haben das auch so bei den anderen Schetteregg-Artikeln so kommuniziert und gehandhabt.
Gleichzeitig sehen wir, dass die Kommentarfunktion für einige ein Ventil ist und dass es durchaus auch konstruktive sowie sachliche Beiträge gibt. Das schätzen wir sehr.
Trotzdem möchten wir zu unserer ursprünglichen Entscheidung stehen und die Diskussion heute Abend wieder schließen. In den letzten Stunden haben sich vermehrt grenzwertige und teils persönliche Kommentare gezeigt, die niemandem weiterhelfen und bei denen wir auch die Wahrung von Persönlichkeitsrechten im Blick behalten müssen. Bitte denkt daran: Anonymität sollte kein Freipass für unsachliche oder verletzende Aussagen sein.
Unser Ziel ist es, auf egg-news eine respektvolle Diskussionskultur im Sinne einer guten Netiquette zu bewahren – auch bei Themen, die uns alle stark bewegen. Vielen Dank an alle, die sachlich und wertschätzend mitdiskutiert haben 🙏❤️
Also stellt sich die Frage: Wollen wir weiterhin sanften Tourismus – Wandern, Radfahren, Natur genießen, Ruhe und Entspannung?
ODER setzen wir auf einen lauten Bikepark-Tourismus mit hohem Verkehrsaufkommen und zusätzlicher Belastung auf der ohnehin schmalen Zufahrtsstraße? Diese Entscheidung betrifft uns alle.
Und die Grundstückseigentümer sollten die Möglichkeit haben, alle Angebote unabhängig zu prüfen und über ihren Besitz selbst zu entscheiden – mit der Zeit, die es braucht, um nachhaltige Lösungen zu finden.
Wenn eine Geschäftsführung offenbar alles daransetzt, den Winterbetrieb schlechtzureden und schlechtzuführen, nur um am Ende rote Zahlen präsentieren zu können, dann darf man sich über die Zukunft nicht wundern. Wer so handelt, steuert nicht auf Erfolg zu – sondern auf das Scheitern.
In den vergangenen beiden Saisonen konnte jeder, der mit offenen Augen durch Schetteregg gegangen ist, erkennen, was tatsächlich passiert. Es wirkte nicht wie ein ehrlicher Versuch, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten – sondern wie ein planmäßiges Produzieren von Verlusten. Maßnahmen, die Gäste eher abschrecken als willkommen heißen. Entscheidungen, die Einnahmen verhindern statt fördern. Unter solchen Voraussetzungen kann kein positives Ergebnis entstehen – und vielleicht war genau das auch nie gewollt.
Viele Gespräche mit involvierten Personen bestätigen dieses Bild. Wer sich objektiv mit der Situation beschäftigt hat, kam kaum zu einem anderen Schluss. Doch anstatt dieser offensichtlichen Missstände ernst zu nehmen, wurden sie negiert oder kleingeredet.
Die große Hoffnung liegt nun auf der bevorstehenden Übernahme. Es bleibt zu wünschen, dass Jürgen den Mut hat, klare Konsequenzen zu ziehen und sich von einer Geschäftsführung zu trennen, die das Vertrauen vieler längst verspielt hat.
Solange der Übernahmeprozess allerdings nicht abgeschlossen ist, bleibt der aktuelle Zustand bestehen – und mit ihm die Unsicherheit.
Doch eines ist klar: Ohne personelle und strategische Veränderungen wird es keinen Neuanfang geben.
Somit gibts halt jetzt die beiden Varianten:
- Ein zusätzlicher Sommerbetrieb mit der Hoffnung (und der Zuversicht), dass hier ein gesundes Maß und vor allem gute Kompromisse gefunden werden. Mit dem Wissen, dass der Winterbetrieb weitergeht (wobei man hier ehrlich sein muss: Ob dieser dann in 10, 20 Jahren noch da ist, scheint allgemein auch aufgrund klimatischer Veränderungen fraglich)
- Die Einstellung des Winterbetriebs mit dem Risiko, dass halt keiner weiß, was passiert. Vielleicht bleibt bzw. entsteht trotzdem Gutes. Es ist aber genau so gut möglich, dass aufgrund des mangelnden Winterbetriebs die Schetteregg langsam "einschläft" und so auch jetzt vorhandene Strukturen (Gastronomie, Wanderwege) wegfallen.
Eigentum ist zu akzeptieren, Überzeugungen sind zu akzeptieren.
Und trotzdem komme ich wieder auf den Kompromiss zurück: Vielleicht findet sich ein Maß, mit dem die Beteiligten beidseits gut mitgehen können... auch im gesamt-gesellschaftlichen Sinne.
Vielleicht braucht es den teuren Sessellift gar nicht.
Die Gemeinde könnte unterstützen – so bleibt alles, wie es ist, Zeit für nachhaltige Planung, und niemand wird überfordert.
Andelsbuch und Alberschwende haben bereits geschlossen – soll noch ein weiteres kleines Gebiet verschwinden, während die großen immer größer werden? Meiner Meinung nach würde ein moderater Bike-Betrieb gut nach Schetteregg passen, vorausgesetzt, alle Beteiligten finden einen gemeinsamen Mittelweg. Dann kann daraus ein gutes Miteinander entstehen. Und ja, der Sommer kann den Winter mittragen, auch wenn der Winter wohl weiterhin schwierig bleiben wird. Eine notwendige Investition in den Lift wäre vielleicht erst dann wirklich wirtschaftlich sinnvoll, wenn er neun oder sogar zwölf Monate genutzt werden kann und nicht – wie in den letzten Jahren – nur ein paar Wochen bzw. im besten Fall drei Monate.
Ich glaube, unsere Jugend würde es uns danken, wenn wir jetzt in einen Ganzjahresbetrieb investieren. Das muss nichts Übertriebenes sein. Und wenn wir ehrlich sind, war der Winterbetrieb – abgesehen von etwa 10 bis 20 starken Tagen an den Wochenenden – ohnehin immer eher überschaubar, oder?
Ist doch ein Quatsch, dass der Sommerbetrieb den Winter tragen soll.
Ich glaube jedoch nicht, dass ein Sommerbetrieb den Winterbetrieb langfristig retten kann. Aufgrund des Klimawandels wird der Winterbetrieb in einer Höhenlage wie jener von Schetteregg mittelfristig kaum mehr wirtschaftlich tragfähig sein. - LEIDER
Muss sich jemand öffentlich rechtfertigen, nur weil er Bewährtes fortführt? Oder geraten wir in eine Entwicklung, in der Eigentümer unter öffentlichen Rechtfertigungsdruck geraten, sobald ihre Nutzungsvorstellungen nicht den Erwartungen anderer entsprechen?
Was wird da getan, um die Verluste abzufangen ?
Bzw. liest man 30% weniger Umsatz.
Von welcher Summe ?
Wie viele Jahre braucht es, bis die Bilanzen dann positiv sind ? Der Aufbau kostet ja auch Geld.
Was passiert, wenn es dann mal 1 oder 2 Jahre noch weniger Schnee gibt ? Muss dann der Bikepark erweitert werden, weil sonst am Konto wieder ein Minus steht ?
Gesetz.....Kommen 2 Busse auf dieser Strecke aneinander vorbei??
Ist es zumutbar bei starkem Verkehr von oder nach Schetteregg zu fahren ??
Aber die, die dagegen sind, sollen endlich Farbe bekennen.
Was sind deren Beweggründe, dass Schetteregg nicht überleben kann bzw darf.
Es müsste doch möglich sein, vom Obmann der Alpe Gemeine Brongen eine Stellungnahme zu erhalten.
Und der Grundbesitzer von GST. 9986+9988, auf dem das Kinderland betrieben wird, sollte sich auch mal äußern. Über einen Blick ins Grundbuch ist ja sofort ersichtlich, um wen es sich handelt.
Größere Bedenken habe ich beim Thema Wald und Wild. Wenn zusätzlich viele Bikes durch die Wälder schießen, kann das durchaus Auswirkungen haben. Laut bisherigen Berichten soll das durch entsprechendes Kontrollpersonal geregelt werden. Entscheidend wird sein, ob das im Fall eines Downhillparks dann auch konsequent umgesetzt wird – nicht nur am Papier.
Es wäre schade, wenn es in der Schetteregg künftig gar kein Angebot mehr gäbe. Gleichzeitig halte ich es für falsch, mit dem Finger auf die Grundbesitzer zu zeigen. Es ist ihr Eigentum. Sie sind nicht verpflichtet, Flächen zur Verfügung zu stellen, und es ist auch nicht ihre Aufgabe, die Schetteregg oder die Tourismusregion zu retten.
doch stehen sie im Stau, dann stört es mehr.
Tourismus bringt uns viel Leben,
doch Autos füllen Straßen eben.
Volle Hotels sieht man gern,
doch volle Parkplätze liegen fern.
Willkommen heißen fällt uns leicht,
doch ihre Ankunft uns nicht erreicht.
Wir wünschen Blüte, Glanz und Licht,
doch leere Straßen – die hätten wir in Sicht.
Wo man Idylle auf Karten zeigt,
rollt Verkehr, der niemand schweigt.
Tourismus klingt wie Applaus im Saal,
doch Verkehr ist oft der Preis der Wahl.
Und in der Zeit, in der wir leben,
wird schnell das Negative übertrieben.
Neid wächst leise, Wort für Wort,
trägt Fortschritt Stück für Stück hinfort.
Denn was Entwicklung halten kann,
ist nicht der Weg – es ist der Mann.
Der größte Hemmschuh, wie man’s liest,
ist Egoismus, der alles verschließt.
Du bist ja der ALLERBESTE
GANZJÄHRIG den Verkehr