Jürgen Klopp: Rettet er den deutschen Fußball?
NUR FÜR FUSSBALLFREAKS
In den Salzburger Nachrichten fanden wir einen Beitrag mit leicht überraschendem Inhalt zum Wechsel von Jürgen Klopp von RED BULL zum DFB (Thomas Gottsmann)
Seit Freitag ist Klopp neuer Teamchef der deutschen Fußball-Nationalelf. Bei seiner Antritts-Pressekonferenz am Freitag sorgte der Trainer für geteilte Meinungen.
Als Jürgen Klopp vor rund eineinhalb Jahren in Salzburg als neuer Fußballchef des Getränkekonzerns Red Bull präsentiert wurde, dachte man sich, dass dieser Tag an Skurrilität wohl nicht mehr zu überbieten sei. Mehrere Stunden philosophierten Oliver Mintzlaff und sein neuer Heilsbringer über den Fußball, die Welt und die Zukunft. Wie Klopp den „Bullen-Fußball“ genau weiterbringen sollte, konnte das Duo nicht beantworten. Doese Frage konnte auch nach der Beendigung seiner Tätigkeit niemand beantworten. Seione Arbeit bei Red Bull wird wohl nur dank seiner Auftritte als Werbefigur, Padel-Tennis-Fan und zuletzt WM-Expoerte in Erinnerung bleiben. Und, dass er viele seiner Freunde und Wegbegleiter bei Red Bull versorgt hat.
Nun zieht die Karawane weiter. Das nächste Projekt sit die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Gemeinsam mit einigen Freuden, sein Berater Mrc Kosicke wird sogar zum Co-Trainer ernannt, soll Klopp den deutschen Fußball retten. Und die Mission startete am Freitag wohl noch skurriler als bei Red Bull. Bereits nach wenigen Minuten machte der neue Heilsbringer klar, dss er keine Kritik dulden werden und den Job nicht für sich, sondern für das deutsche Volk macht. Dass er als „Samariter“ des deutschen Fußballs bis 2030 rund 7 Millionen Euro im Jahr verdienen wird, verschwieg er.
Fast schon wahnwitzig wurde es, als Klopp den kritischen Umgang der Öffentlichkeit mit seinem Vorgänger Nagelsmann monierte. Dass er und sein Berater in den vergangenen Monaten nur selten eine Gelegenheit ausließen, um sich für den Posten als Teamchef ins Spiel zu bringen, wurde nicht zum Thema. Der Höhepunkt war erreicht, als Klopp bei der WM noch vor dem ersten DFB-Spiel als TV-Experte zum Besten gab, das Nagelsmann „die Aufstellung macht. Noch“. Damit wurde Nagelsmann frühzeitig beschädogt und Klopp brachte sich endgültig in Stellung.
Daher wurde um Februar ein Bericht der „Salzburger Nachrichten“, dass die Ehe Red Bull und Klopp wohl nicht mehr lange halten wird, entschieden und mit harschen Worten zurückgewiesen. Auch der deutsche Boulevard sprang wieder einmal zur Seite. Als Klopp wenige Wochen nach dem SN-Berichtein Rückkehr au die Trainerbank kategorisch ausschloss und die SN als ahnungslos bezeichnete, waren sich alle deutschen Medien einig. Klopp wird nicht so bald auf die Trainerbank zurückkehren. Dabei wurde im Hintergrund schon längst an einer Lösung gebastelt. Real Madrid winkte beim Thema Klopp schnell ab – dabei wäre der ehemalige Liverpool-Erfolgstrainer wohl zu Fuß in die spanische Hauptstadt gegangen, um die Königlichen zu trainieren. Blieb also nur noch Deutschland. Bereits im Jänner präsentierte Kosicke seinen Klienten in einem Interview auf dem Servierteller. Allen Seiten war zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst, dass weder Klopp nochRed Bull mit der Partnerschaft zufrieden sind. Zu viel Glamour und Werbung – viel zu wenig Entwicklung und Erfolg. Trotzdem durfte Klopp noch monatelang werkeln und entließ in den letzten Wochen seiner Amtszeit noch Trainer an mehreren Red-Bull-Stationen.
Dass seine Erfolge ab jetzt wieder messbar sind und seine Entscheidungenb bei Niederlagen hinterfragt werden, gefällt Klopp nicht wirklich. Das ha der neue deutsche Teamchef am Freitag klar dargestellt. Er verbittet sich jede Kritik und macht es nur für die Deutschen. Und sollte doch einmal ein kritisches Wort kommen, dann werden seine Jünger schnell zur Seite springen und alles als „totalen Quatsch“ abtun. Genau wie die SN-Enthüllungen, dass Klopp zu Red Bull geht und den Konzern wieder verlassen wird.


Jetzt kommt Klopp und alles wird wieder gut. Schwachsinn