Wichtige Information zur Wasserversorgung

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

aufgrund der anhaltenden Trockenheit befinden sich unsere Wasserbehälter seit heute auf einem sehr niedrigen Stand. Auch der Zulauf von der Gemeinde Schwarzenberg ist derzeit stark reduziert, da dort die Wasserreserven ebenfalls knapp sind.

 

Wir bitten daher dringend um einen sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser.

 

Bitte verzichten Sie derzeit auf:

_ die Bewässerung von Rasenflächen,
_ das Befüllen von Schwimmbädern und Pools,
_ unnötiges Bewässern von Gärten und Blumenflächen.

 

Jede eingesparte Menge hilft dabei, die Wasserversorgung für alle sicherzustellen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Deine Meinung

  1. Gemeinde will lieber mehr Wasser verkaufen als weniger. Wasser sparen ist für die Gemeinde finanziell kontraproduktiv.
  2. Es wäre ein Anfang bei jedem neubau ein Regenwassertank vorzuschreiben und auch eventuell darüber nachzudenken das Regenwasser für Klospülung zu nutzen, müsste aber dann auch unkomplizierter umzusetzen zu sein von seite der Gemeinde.
  3. Leider ist der momentane Niederschlag viel zu wenig. Würde es helfen wenn die Bewohner von Egg anfangen würden in ihren Garten zu Brünzeln? das sollte auch schon einen positiven Effekt haben.
  4. bringt der Regen von heute schon etwas entlastet oder ist das noch viel zu wenig?
  5. herrlich bei diesem beitrag zu lesen, dass weniger fleisch zu essen so eine enorme Auswirkung auf die Wasserprroblematik hat. in diesem sinne - ich zieh mir jetzt ein paar fette steaks hinein. lecker schmecker
  6. ein wichtiges Thema hier, das für die Zukunft (natürlich nicht nur) in unserer Region und den Menschen Lösungen braucht, an denen möglichst viel Beteiligung und vernünftige Massnahmen jedes Einzelnen erforderlich sind. Danke für die konstruktiven informativen Beiträge. Ich schließe mich @Eggar an, Danke jenen, die sich bereits weitsichtig engagieren. Im Grossen wie im Kleinen. Alles hat Gewicht. Im Diskurs bleiben darüber fände ich pers. auch wichtig. Eine notwendige Haltung dafür kann man sich aneignen, denn viele haben es echt noch nie gelernt und ja verlernt. Also her mit konstruktiven Ideen, wie spart Ihr Wasser in knappen Zeiten und überhaupt?
  7. ich glaube es müssten mehrere sachen parallel laufen. zb. das haus nachrüsten mit regenwasserspeicher, gemeindeausbau der trinkwasserspeicher, zb. grössere becken, weniger fleisch essen, weniger neue "klamotten" kaufen. baumwolle braucht auch relativ viel wasser. es geht ja eh nicht um soviel, nur um unsere zukunft. :-)
  8. "Was kann der Einzelne tun?" - hieß eine Frage weiter unten. Eben Wasser sparen!!! Das haben wir scheinbar in diesen guten Zeiten verlernt.
  9. Vielen Dank Christian für die Stellungnahme und auch für dein Engagement in diesem Bereich. Es ist einfach für einzelne "besorgte Bürger" genau dann mit klugen Fragen und gescheiten Ideen daher zu kommen, wenn es unmittelbar brennt. Nur leider lösen diese Personen im Normalfall nicht unsere Probleme. Dafür braucht es andere Leute, die über eine entsprechende Ausdauer und eine Durchsetzungskraft verfügen.

    Projekte in dieser Größenordnung brauchen nun einmal länger. Dafür hat man am Ende etwas brauchbares, dass auch entsprechend lange genutzt werden kann. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen in der Gemeinde bedanken, die sich in trockenen wie nassen Sommern um unsere Wasserversorgung kümmern.
  10. Brauchwassertank ist super, wenn dann bei entsprechender Nutzung auch die Kanalgebühr korrekt bezahlt wird 😉
  11. habe vor jahren beim hausbau einen großen brauchwassertank für nutzwasser eingebaut, der nur von regenwasser (wenn es regnet) gespeist wird.momentan ist zwar nicht mehr viel wasser vorhanden, aber ich kann meinen rasen und garten immer noch mit wasser versorgen. würde daher jedem empfehlen für die zukunft vorzubeugen,und wo möglich auch so einen wasserspeicher einzubauen.
    die nachbarn schauen zwar immer schief wenn ich meinen garten netze aber so lange ich diese reserve habe, kann ich damit wohl machen was ich will oder werden diese reserven hinkünftig beschlagnahmt? hoffe nicht und werde weiterhin solnage ich diese reserve habe wasser "verschwenden" egal was die nachbarn oder eventuelle denunzianten und selbsternannte richter davon halten.
  12. Lieber Christian, danke für deine ausführliche Stellungnahme. Das sich die Kosten erhöhen werden sollte wohl jedem klar sein aber vielleicht sollte man sich ein neues System überlegen. Vielverbraucher (Verschwender) zahlen auch mehr, Ich glaube es gibt mehr als genug Bürger die nur über den Gartenzaun schauen müssen wie das kostbare Trinkwasser für das tägliche gießen, Rasen bewässern oder den Pool nachfüllen verschwendet wird. Und das trotz mehrfacher Bitten seitens der Gemeinde und der Wassergenossenschaft, das interessiert die Leute einfach nicht. Meiner Meinung nach sollten genau diese dafür mehr zahlen. Vielleicht fangen sie dann einmal an darüber nach zu denken das Wasser mittlerweile eine Kostbarkeit ist und nicht mehr einfach so selbstverständlich aus dem Wasserhahn kommt,
  13. schön geschrieben, aber im Stile der Politik.
    Warum wurden nicht schön längst Vorarbeiten Richtung Schetteregg gemacht. Das kann unabhängig von anderen Entscheidungen im Vorfeld erledigt werden, da das in naher Zukunft sowieso gemacht werden muss. Geld dazu wäre zur Verfügung gestanden: z.B. Bienenhaus günstiger bauen, Fassade Sozialzentrum mit Hausverstand uns somit langlebiger fertigen, usw....1000000,- Euro alleine hier eingespart.
    Es geht einfach alles zu kompliziert und zu lange!
    Eine Behörde schiebt etwas auf die Andere...Gemeinden nicht ausgenommen.

    Quelle Goldbach: hier fliest täglich jede Menge Wasser an uns allen vorbei, ohne es zu nützen.
    Wie engstirnig können Menschen nur sein, dass dieses Wasser nicht genutzt wird?
    aktuell traurig, was in der Landwirtschaft gerade jetzt durch die Trockenheit passiert. Die selben Personen verzichten aber aus Sturheit auf diese sichere Einnahmequelle und verlangen auf der anderen Seite Hilfen vom Land und Bund.
  14. Grundsätzlich bin ich gegen eine Kommunikation in anonymen Formen. Allerdings möchte ich als zuständiger Gemeinderat die angesprochenen Punkte nicht unkommentiert lassen. Leider bietet mir die anonyme Form des Beitrags nur auf diesem Weg die Möglichkeit, dem „besorgten Bürger“ zu antworten.

    Was das Gebiet Egg betrifft, verfügen wir über eine nahezu flächendeckende Wasserversorgung und können diese auch bei extremen Witterungsverhältnissen, wie wir sie derzeit erleben, sicherstellen.
    Neben unseren eigenen Quellen beziehen wir einen Teil unseres Trinkwassers aus Schwarzenberg. Da derzeit kein Ende der Trockenheit in Sicht ist, haben wir uns gemeinsam mit der Gemeinde Schwarzenberg dazu entschlossen, eine bislang nicht genutzte Wasserreserve in Schwarzenberg vorsorglich mit einer provisorischen Leitung in Betrieb zu nehmen. Dies war eine reine Vorsichtsmaßnahme und steht in keinem Zusammenhang mit der bestehenden Bohrung des Trinkwasserverbandes im Bereich Holstein.

    Wie bereits richtig erwähnt, wurde in den vergangenen Jahren sehr intensiv an der Neuerrichtung des Wasserbrunnens „Holstein“ gearbeitet und dafür ein Wasserverband gegründet. Dabei war unser Bürgermeister Paul Sutterlüty federführend beteiligt. Die Planungen sind mittlerweile abgeschlossen, und mit dem Baubeginn ist voraussichtlich noch heuer zu rechnen. Neben Egg soll dieser Brunnen neun weitere Gemeinden mit Wasser versorgen.

    Als Gemeindeverantwortliche ist uns bewusst, dass neben Teilen von Fallenbach auch die Weiler in Richtung Schetteregg über ein knappes Wasseraufkommen verfügen.
    Allerdings mussten wir zunächst die genauen Planungen des Wasserverbandes abwarten, bevor wir mit den Planungen für dieses Gebiet beginnen konnten. Erste Gespräche dazu haben bereits stattgefunden.
    Die Vermutung, dass die Wasserversorgung in Schetteregg kollabiert ist, stimmt schlicht und einfach nicht. Ebenfalls nicht richtig ist die Information, dass LKW Wasser nach Schetteregg transportieren – zumindest handelt es sich dabei nicht um Trinkwasser.

    Ich hoffe, dass sich die besorgten Bürgerinnen und Bürger an den trockenen Sommer 2026 erinnern werden, wenn es um den Anschluss und die Finanzierung der neu zu errichtenden Wasserleitung für die genannten Gebiete geht. Eines sollte dabei aber auch klar sein: Mit dem Anschluss an eine neue Wasserversorgung werden sich auch die Kosten bzw. der Wasserzins für diese Gebiete entsprechend verändern.

    Bei Fragen stehen Bürgermeister Marc Meusburger und ich gerne zur Verfügung.

    Mit besten Grüßen
    Christian Troy
  15. für Bürger, die diesen Einblick nicht haben. Gleichzeitig, was kann der Einzelne tun? Ma wird sich an diese noch aussetgewöhnlichen Umstände anpassen müssen. wie kann de rEinzelen beitragen, konket
  16. Dem Beitrag ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich bei der Gemeinde Egg jemand angesprochen fühlt und auch tatsächlich etwas unternimmt. Wir sind gespannt … 😉
  17. Sehr guter Beitrag, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
  18. Mein Wissensstand ist, dass die Leitungen für die neue Wasserversorgung aus der Quelle in Bersbuch, diesen Winter entlang des Radweges verlegt werden. Im gleichen Zug wird der Rad verbreitert.
  19. Das komplette Wasser ist aus der Bregenzerache!
  20. Um den Fußballplatz dauernd zu bewässern… 🙈
  21. Die Problematik mit der Wasserversorgung im Gemeindegebiet Egg-Großdorf ist kein neues Phänomen. Speziell in trockenen Sommermonaten - wie wir es auch aktuell wieder erleben - verschärft sich die Lage dramatisch. Vor allem bei den Weilern Richtung Schetteregg, die nicht an die öffentliche Wasserversorgung angebunden sind, spitzt sich die Situation von Jahr zu Jahr zu. Die vorhandenen Quellen liefern in diesen Hitzeperioden schlichtweg nicht mehr genügend Wasser.

    Diese Problematik wurde in der Vergangenheit bereits unzählige Male bei der Gemeinde platziert - sei es beim ehemaligen Bürgermeister Dr. Paul Sutterlüty oder nun bei Bürgermeister Marc Meusburger.

    Laut inoffiziellen Informationen wird bereits seit mehreren Tagen Wasser per LKW nach Schetteregg geliefert, weil die dortige lokale Wasserversorgung kollabiert ist. Dies ist angeblich kein Einzelfall, sondern betrifft auch andere Weiler im Gemeindegebiet.

    Vor einigen Jahren wurde nach dem Abbruch des Projekts „Goldbachquelle“ eine Wasserbohrung zwischen Bersbuch und Reuthe durchgeführt. Diese sollte die Wasserversorgung für mehrere Gemeinden im Bregenzerwald mittelfristig sichern. Die Bohrung ist laut meinem Wissensstand seit längerem fertiggestellt. Dennoch gibt es bis heute keine Anzeichen dafür, dass mit der Verlegung der notwendigen Leitungen begonnen wurde oder dies zeitnah geplant ist. Stattdessen wurde vor wenigen Tagen eine provisorische Leitung von dieser Bohrung zum Pumpenhaus nach Schwarzenberg verlegt, damit Schwarzenberg über genügend Wasser verfügt, um Egg-Großdorf überhaupt noch aushelfen zu können.

    Angesichts dieser Tatsachen stellt sich unweigerlich eine weitere dringende Frage: Wie sieht der konkrete Plan der Gemeinde und der neuen Betreiber des Freizeitangebots in Schetteregg aus? Die lokale Wasserversorgung ist bereits jetzt mit der Sommerauslastung der vorhandenen Hotellerie, Ferienhäuser und der dortigen Anwohner völlig überfordert. Ein geplanter, erweiterter Sommerbetrieb wird die Situation weiter verschärfen. Ohne eine verlässliche Infrastruktur kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein rentabler und langfristiger Betrieb dieses Tourismusprojekts möglich ist.

    Mein dringender Appell an die Gemeinde Egg-Großdorf und an Bürgermeister Marc Meusburger lautet daher: Halten Sie uns Bürgerinnen und Bürger nicht länger mit vagen Plänen und vertröstenden Worten hin! Dieses existenzielle Thema braucht endlich die notwendige Priorität und Gewichtung.

    Deshalb sehe ich folgende Punkte als unerlässlich an:
    1. Eine transparente, öffentliche Vorstellung des Projekts zur Wasserversorgung.
    2. Eine verbindliche Terminschiene für die Umsetzung des Leitungsbaus, auch für die stark betroffenen „Randgebiete“ der Gemeinde.
    3. Die Offenlegung des dafür notwendigen Budgets sowie die Einbeziehung aller relevanten Parteien.

    Eine gesicherte Wasserversorgung liegt im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner unserer schönen Gemeinde – für uns heute und für alle zukünftigen Generationen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ein besorgter Bürger
  22. Je nach dem welcher Dorfbrunnen gemeint ist.
    Der neue ist mit Umlaufwasser und somit wirklich ok wenn er in Betrieb ist.
    Der alte (Zwischen Löwen und Sport-Waldner) hat sicher kein Umlaufwasser...
  23. Wisst ihr aber schon, dass beim Dorfbrunnen "Umlaufwasser" verwendet wird?
  24. Bin auch der Meinung,warum läuft der Brunnen noch ?
    Gemeinde sollte Vorbild sein!
  25. Wichtig das der schöne dorfbrunnen immer noch in betrieb ist…
  26. auch das eigene quellwasser ist ein teil vom grundwasserspiegel. auch wenn du mit quellwasser zb den pool befüllst sinkt der grundwasserspiegel.
  27. Eigenes Quellwasser darf nicht mal zum Wäsche waschen verwendet werden, da die Werte für unsere Wohlstandsgesellschaft nicht passen. Man drängt dich dazu Gemeindewasser zu verwenden, aber wehe es wird knapp. Macht wie vieles heute echt Sinn!
  28. kann man eigentlich Leute "strafen" die rücksichtslos mit Wasser umgehen und dieses nicht aus einer eigenen Quelle kommt?
  29. die Becken, wo das Trinkwasser gelagert wird ?
    Wäre das nicht mal etwas für einen Tag der offenen Tür ?