Schetteregg stellt die Weichen für die Zukunft

Bikepark, Kinderland, Lifttechnik, Beschneiung sowie Verbesserungen bei Infrastruktur und Verkehr: Schetteregg soll in den kommenden Jahren gezielt weiterentwickelt und als Familien-, Natur- und Bike-Destination neu positioniert werden. Die Eröffnung des geplanten Bikeparks ist für Frühjahr 2027 vorgesehen.

 

Schetteregg steht vor einem wichtigen Neustart. Nach intensiven Verhandlungen, umfangreichen rechtlichen Vorarbeiten und einer Vielzahl an Einzelvereinbarungen wird die Übernahme der Anlagen aus der Insolvenz der Egger Liftgesellschaft m.b.H. & Co. KG nun final umgesetzt. In den vergangenen Monaten wurden rund 70 Verträge und Vereinbarungen mit Grundstückseigentümern, Alpen und weiteren Beteiligten abgeschlossen beziehungsweise vorbereitet. Aktuell befinden sich die Verträge mit den betroffenen Alpen noch vor den jeweiligen Generalversammlungen. Auf Basis der bereits zuvor gemeinsam erarbeiteten Grundlagen und Grundsatzvereinbarungen wird davon ausgegangen, dass die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden. Mit Jürgen Sutterlüty übernimmt ein Vorarlberger Unternehmer und Investor die Verantwortung für die Zukunft von Schetteregg. Im Mittelpunkt stehen dabei eine langfristige Perspektive für den Standort sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern und Betrieben in der Region.

 

„Wir übernehmen den Standort Schetteregg mit Respekt vor seiner Geschichte, aber auch mit einem klaren Zukunftsbild. Unser Ziel ist eine langfristige, professionelle und nachhaltige Weiterentwicklung der gesamten Destination. Schetteregg hat großes Potenzial – als Familiengebiet, als Naherholungsraum, als Naturraum und künftig auch als attraktiver Bike-Standort“, sagt Jürgen Sutterlüty.

 

Gemeinsam für die Zukunft von Schetteregg

Ein zentrales Anliegen von Jürgen Sutterlüty ist die enge Zusammenarbeit mit allen regionalen Partnern. Dazu zählen insbesondere die Alp- und Landwirtschaft, die Grundstückseigentümer, die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter, die Gemeinde, die touristischen Betriebe, Hotellerie und Gastronomie, Ferienhausbesitzerinnen und Ferienhausbesitzer sowie die Bevölkerung vor Ort.

 

„Schetteregg kann nur dann erfolgreich weiterentwickelt werden, wenn möglichst alle Beteiligten eingebunden werden. Wir wissen, dass dieser Standort viele Interessen berührt – landwirtschaftliche, touristische, wirtschaftliche und emotionale. Deshalb setzen wir auf Dialog, Verlässlichkeit und ein partnerschaftliches Miteinander“, sagt Sutterlüty.

 

Die Weiterentwicklung von Schetteregg soll nicht als isoliertes Einzelprojekt verstanden werden, sondern als gemeinsamer Impuls für die Region. Ziel ist es, neue Wertschöpfung zu schaffen, bestehende Strukturen zu stärken und die Interessen von Landwirtschaft, Tourismus, Gemeinde und Bevölkerung bestmöglich miteinander in Einklang zu bringen.

 

Bikepark als zentraler Entwicklungsschritt

Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist der geplante Bikepark. Die Einreichung für den Bau der Trails wurde bereits vorgenommen. Anfang Juli finden die entsprechenden Behördenverfahren statt. Nach Vorliegen der erforderlichen Genehmigungen sollen die Bauarbeiten noch im Sommer beziehungsweise Frühherbst starten. Ziel ist es, den Bikepark im Frühjahr 2027 zu eröffnen. Damit soll Schetteregg künftig deutlich stärker als Ganzjahresdestination positioniert werden. Der Fokus liegt auf einem hochwertigen, familiennahen und naturverträglichen Angebot, das neue Zielgruppen anspricht und die touristische Wertschöpfung in der Region stärkt.

 

Investitionen in Kinderland, Sessellift und Beschneiung

Parallel zur Entwicklung des Bikeparks werden bereits die notwendigen baulichen und technischen Maßnahmen am Sessellift vorbereitet. Dazu zählen Adaptierungen im Zu- und Ausstiegsbereich, um den künftigen Biketransport mit der Sesselbahn zu ermöglichen. Auch das Kinderland wird deutlich aufgewertet und erhält unter anderem ein neues, über 70 Meter langes Förderband. Darüber hinaus soll die bestehende Beschneiung erweitert und künftig auch auf den an das Kinderland angrenzenden Bereich rund um den Übungslift Amagmach ausgedehnt werden. Dadurch wird das Angebot für Kinder sowie Anfängerinnen und Anfänger deutlich verbessert und die Schneesicherheit im Einstiegsbereich deutlich erhöht.

 

„Gerade für Familien mit Kindern ist ein verlässliches, komfortables und gut organisiertes Angebot entscheidend. Deshalb investieren wir nicht nur in neue Attraktionen, sondern auch in Qualität, Sicherheit, Abläufe und Infrastruktur“, so Sutterlüty.

 

Verkehr, Parkplätze und Aufenthaltsqualität im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Verkehrs- und Parkplatzsituation. Ziel ist es, die An- und Abreise komfortabler zu gestalten, die vorhandenen Parkflächen bestmöglich zu nutzen und die Rahmenbedingungen für einen sicheren und angenehmen Aufenthalt weiter zu verbessern. Die Entwicklung von Schetteregg soll dabei Schritt für Schritt erfolgen. Neben den bereits konkret vorbereiteten Maßnahmen sind weitere Verbesserungen, Adaptierungen und Erneuerungen der Infrastruktur in Planung. In den kommenden Jahren sind dafür umfangreiche Investitionen vorgesehen.

 

Langfristige Perspektive für die Region

Die geplante Neuausrichtung versteht sich nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als langfristige Standortentwicklung. Ziel ist es, Schetteregg wirtschaftlich tragfähig, touristisch attraktiv und regional gut verankert weiterzuführen.

 

„Schetteregg soll ein Ort bleiben, der zur Region passt – bodenständig, familienfreundlich, naturnah und gleichzeitig zukunftsorientiert gestaltet. Entscheidend ist für uns, dass dieser Weg gemeinsam mit den Menschen, Betrieben und Bewirtschaftern vor Ort gegangen wird. Wir wollen Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen und zeigen, dass hier mit Substanz, Verantwortung und langfristiger Perspektive investiert wird“, so Sutterlüty.

 

Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die in den vergangenen Monaten Vertrauen geschenkt, Mut gemacht und sich für die Zukunft von Schetteregg eingesetzt haben. Die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung und nicht zuletzt die Petition mit knapp 13.000 Unterschriften haben eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert Schetteregg für die Menschen in der Region hat. Diese breite Unterstützung war eine wichtige Bestätigung und zugleich ein starker Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.