Teil 6: Regionale Genuss-Challenge für Osternest & Co

Spätestens an diesem Wochenende, eine Woche vor Ostern, stelle ich Überlegungen zum bevorstehenden Fest an. Natürlich – Ostern ist nicht Weihnachten, das bedeutet es gibt nur eine Kleinigkeit im Osternest und trotzdem: auch Kleinigkeiten sollen ausgewählt gekauft werden.

 

Die ersten Gedanken kreisen ums Osternest für die Kinder.

 

Klassischerweise sind dort ein großer Schokohase, hart gekochte bunte Eier und allerlei kleine Süßigkeiten zu finden.

 

Heuer entscheiden wir uns für ein etwas anderes Osternest: ein Schokolade-Osterhase aus Fairem Handel, Eier von Hinteregg – direkt nach Hause geliefert – und ein buntes Obstsortiment mit besonderen Früchten. Zusätzlich gibt es einen leckeren Smoothie und ein paar Cashewnüsse mit Trockenfrüchten. Findest du es seltsam – ohne Gummizeug und andere Süßigkeiten? Ich zuerst auch – ich weiß aber, dass Kinder oft ein Stück Obst einer Süßigkeit vorziehen oder sie zumindest gerne damit ergänzen. Ums Ausprobieren geht’s!

 

Und das Geschenk zum Nest? – Zu diesem Thema hat jeder und jede eine andere Vorstellung. Ich für mich habe beschlossen: Weniger ist mehr. Ein neues Stecklicht fürs Fahrrad, neue Tormannhandschuhe für den Mittelschüler und ein T-Shirt – so hat jeder der drei Kinder noch eine Kleinigkeit im Osternest dabei. Vermeintlich am einfachsten: ich setze mich an den Computer und bestelle die Produkte online. Bequemer geht’s doch nicht. Wenn ich eine Frage zum Fahrradlicht habe, kann ich dann ja ohnehin ins Fachgeschäft im Ort gehen. Doch schnell stelle ich fest: diese Bequemlichkeit ist nur von kurzfristiger Dauer. Ich stelle mir vor, dass das jeder und jede so macht – mein Fachgeschäft im Ort wird dann wohl bald nicht mehr da sein. Warum? Einfache Rechnung: Ohne Kunden kein Geschäft.

 

Die Entscheidung ist für mich klar: Ich kaufe direkt im Fachgeschäft im Ort und bestelle grundsätzlich nicht im Online-Handel – Ausnahmen dürfen sein, auch hier. Stellt euch vor, es gäbe unsere Fachgeschäfte für Spiel, Sport, Bekleidung usw. nicht mehr im Ort! Diesen Punkt haben wir definitiv mit unserem Einkaufsverhalten in der Hand.

Und auch beim Oster-Speiseplan lege ich heuer ganz bewusst den Fokus auf die Produktherkunft. Wie wäre es mit einem Osterschinken „vom glücklichen Schwein“ und einer Nachfrage bei „direggt“, ob einer unserer Landwirtschaftsbetriebe aktuell gerade Schinken anzubieten hat? Alternativ ist auch der Lieferservice von der Bio-Landwirtschaft LaWurscht in Langenegg eine gute Möglichkeit besondere Wurst- und Fleischspezialitäten zu genießen.

 

Im Keller sind noch die letzten Egger Kartoffeln – gerade richtig für die Beilage zum Osterschinken. Besonders freue ich mich, dass ich ab nächster Woche wieder jeden Donnerstag frisches Gemüse beim Egger Wochenmarkt in der Gerbe einkaufen kann. Perfektes Timing, um alles zu Ostern frisch zu Hause zu haben.

Ich für mich bin mit meinem Ostereinkauf sehr zufrieden, ich hoffe „meine Genießer“ zuhause auch – und jedenfalls meine ich, mit meinem Einkauf Gutes für mich und andere zu tun. So macht Schenken und Genießen doppelt Freude!

 

Euer e5-Team

 

Eier vom dirEGGt-Landwirt (https://www.direggt.at/produkte/eier/) in eurer Nachbarschaft. Das vielfältige Angebot unserer dirEGGt-LandwirtInnen gibt es natürlich wieder auf dem Wochenmarkt ab Gründonnerstag, 28. März 2024.

 

Abonniere die „frischesten“ Angebote der Egger Landwirte per Whatsapp-Newsletter (https://www.direggt.at/whatsapp-info/)

 

Lieferservice vom Biobauernhof LaWurscht nach Hause geliefert. (https://www.lawurscht.at/ab-hof-verkauf)

 

Teil 1 bis 5 unserer Regionalen Genuss- und Wohlfühlchallenge unter www.egg.at/e5_gemeinde.

 

Bildquelle: dirEGGt Familie Hammerer-Feurstein

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