134. Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Egg

134. Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Egg im Löwen Saal Egg

 

Freitag 31.1.2014

 

In Anwesenheit von Bürgermeisterin Theresia Handler, Robert Rehm, Abschnitts-feuerwehrkommandant, Polizeikommandant Otto Zengerle – Rot Kreuz Kommandant Walter Egender, den Feuerwehrkameraden, durfte Feuerwehr Kommandant Norbert Sutterlüty alle recht herzlich begrüssen und gleich zur Tagesordnung der Jahreshauptversammlung übergehen.

 

Im Bericht des Kommandanten unter dem Tagesordnungspunkt Nummer vier wurde
wieder einmal ersichtlich, wie wichtig die Feuerwehr, die derzeit einen Mitgliederstand von 71 Aktiven und 16 Passiven Mitgliedern aufweist, für die Gemeinde ist.

 

2013 musste diese 37 mal ausrücken. Davon gab es 30 technische Einsätze und sieben mal Brandalarmierung. 31 Alarmierungen betrafen direkt das Gemeindegebiet Egg.
Durch die stillen Alarmierungen welche von der RFL über Pager ausgelöst werden, bekommt die Bevölkerung kaum noch etwas von den Einsätzen mit. Doch bei den oben angeführten Zahlen wird eindrucksvoll gezeigt, dass die Feuerwehr Egg nicht ruht.
Dann und wann gibt es aber auch seltsame Benachrichtigungen wie jene, die per Mail an das Gemeindeamt gerichtet wurde.

 

Neben den vielen Einsätzen, wird gleichzeitig viel Zeit in Ausbildung, Übungen und Proben investiert.
So absolvierten die Wehrmänner 4226 Stunden für Übungs- und Schulungsdienste, 530 Stunden für Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule. Diese ständige Weiterbildung garantiert, dass die Wehrmänner in allen Situationen, schnell und effizient im Einsatz arbeiten können.
Die Anforderungen an die Wehrmänner werden immer anspruchsvoller. In den Haushalten befinden sich immer mehr Elektrogeräte, Solaranlagen, Saunas und viele andere Gerätschaften. Die Bausubstanz hat sich geändert. Früher, als die Häuser noch mehr oder weniger aus Holz waren, konnte meistens mit einem Aussenangriff das Feuer bekämpft werden. Jetzt ist ein Löschangriff oft nur noch durch Atemschutztrupps möglich. Das verlangt natürlich auch eine besondere Ausbildung. Dasselbe gilt bei den technischen Einsätzen. Mit dem ganzen elektronischen Equipment können ohne spezifische Kenntnisse sichere Einsätze nicht garantiert werden. Mit den oben angeführten Zahlen wird bestätigt, wie wichtig Proben und Ausbildung sind. Eifrige Teilnahmen an den Proben und Ausbildungen wurden an diesem Abend mit einem kleinen Geschenk belohnt.

 

Die Feuerwehr steht aber auch sonst im Dienste der Mitmenschen, wie die 63 Stunden für Verkehrs- und Parkdienste beweisen.
6607 Stunden insgesamt wurden im Jahr 2013 von den Feuerwehrmännern zum Schutze von Mensch, Tier und Gütern geleistet.

 

174.000 Kilo Papier wurden bei der monatlichen Papiersammlung in einem Jahr zusammengetragen. Auch dieser Dienst, welcher in Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein abgewickelt wird, ist für uns Mitbürger sehr wertvoll.

 

Im Punkt « Referat für Ausbildung, wurden diverse Einsätze filmisch dokumentiert.
Dabei konnte Kommandant Sutterlüty wichtige Informationen weitergeben.
Unerklärlich ist seiner Meinung nach, weshalb bei gewissen, modernen Brandmeldeanlagen
diese nicht an die Zentrale weiter geleitet sind. Ist es eine Kostenfrage? Doch, was wäre
wenn ein Brand in solch einem Gebäude in der Nacht, wenn niemand anwesend ist ausbrechen würde? Die internen Brandmelder hört dann keiner und es könnte der Brand schon weit fortgeschritten sein, bevor dieser bemerkt würde.

 

Am Ende der Versammlung dankte Frau Bürgermeisterin Theresia Handler den Feuerwehrmännern für das grosse Engagement.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettung und Feuerwehr wurde sowohl von Polizeikommandant Otto Zengerle, als auch Rot Kreuz Kommandant Walter Egender gelobt. Ein gutes Verhältnis und Verständnis dieser Blaulicht Organisationen ist ein wichtiger Bestandteil um gute und rasche Hilfe dem Nächsten leisten zu können.

 

Zum Schluss bedankte sich Kommandant Norbert Sutterlüty bei allen, ermutigte erneut, fest an den Proben teilzunehmen und schloss die Versammlung mit dem Leitmotiv der Feuerwehren. « Dem Nächsten zur Wehr, Gott zur Ehr ». BP

STICHWORTE / TAGS

Deine Meinung

  1. Den Satz mit den "ab 45 Jahren sollte man regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen machen, weil dann würde man nicht so einen Blödsinn schreiben" solltest Du überdenken. Das scheint mir viel schlimmer zu sein als das was Anrainer schrieb.
  2. Dem Anrainer wünsche ich nur eine kleine Wasserpfütze im Keller. So 30 cm. Wen wir er dann rufen. ? Den FC-Egg, , den Kirchenchor , die Imker, die Turnerschaft, den Skiclub, den Frauenbund, nur um einige Aufzuzählen. Sicher wir er die Feuerwehr rufen und hoffen, dass sie schnell kommen ohne 'Tatü Tata versteht sich. Ab 45 Jahren sollte man regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen machen, weil dann würde der Anrainer sicher nicht so einen Blödsinn schreiben.
  3. @anrainer. Laut deinem Text hast du das Glück dast du die Feuerwehr noch nicht zu hilfe holen musstest. Und deine Ehrenamtlichen tätig keiten kann man sich auch denken und wenn es dich so stören würde wüsstest du das die Feuerwehr Tatütata macht und nicht Trati-Trara.:) Falls du mal in notlage bist kannst du dir die Frage selbst stellen ob es überzogen ist oder nicht.
  4. Wenn jede Wasserpfütze aufputzen gezählt wird, dann ist klar, dass man auf 37 einsätze kommt. Die anderen Feuerwehren im Bregenzerwald haben meines wissens aufjedenfall viel weniger Einsätze. Haupsache mit Trati- Trara. Etwas übezogen oder ?????
  5. Ein Lob an alle Freiwilligen Feuerwehrleute. Danke für Euren Einsatz zum Hungerlohn.
  6. Das ist jeden 10. Tag ein Einsatz. Da bekommt man als Bürger aber nicht vie davon mit, wenn man zum Glück nicht damit konfrontiert wird. Was sagen da denn die Arbeitgeber wenn ihre Angestellten oder Arbeiter so oft den Arbeitsplatz verlassen. Oder die Freundinnen ?????