SC Egg sucht Wirt(in) für die Teehütte

Der Schiclub Egg sucht für die kommende Wintersaison (2019/20) noch eine(n) Wirt(in) für die Teehütte (Bergstation Sessellift Schetteregg). Nähere Infos: Katja Schedler (0650/3860650)

Deine Meinung

  1. Der detailierte Bericht über die Gastro Situation ist sehr gut und leider sehr wahrheitsgetreu geschrieben und müßte somit bei mitdenkenden Menschen ankommen können. Voraussetzung ist ein gewissen Grundverständnis für kostendeckendes Arbeiten, die jeder Unternehmer anzustreben hat, um nicht zu "verlumpen", wie es früher oft formuliert wurde. In fast jeder Branche, denn die Zeiten ändern sich. Ich finde in diesem Bericht keine Interpretation bezüglich einem geringen Wert von Arbeitern, sondern ein ehrliches Aufzählen von den heutigen Gründen des Wirtshaussterbens. Und jeder vernünftige Zeitgenosse, der Arbeiter, Handwerker und Menschen braucht, die hingreifen, schätzt deren Leistung hoch, wenn er noch über den nötigen Hausverstand verfügt. Immer mehr sogar. Man könnte sich vielleicht angewöhnen, sich nicht gleich bei jeder Auassage auf den Schlips getreten zu fühlen sondern die Situation der anderen auch neutral zu sehen. eine gesegnete Vorweihnachtszeit wünsche ich von Herzen
  2. So viel sind Arbeiter wert
    Sehr Traurig, wenn man den Bericht liest,
    zudem wären noch eine ganze Menge anderer Leute in Schetteregg,
    man muss nur mit do Häuslebesitzer reden,
    und wenn ich lese, dass so viel Besitzer sind, und keiner machts Maul auf, dann ist#s nochmal traurig.
  3. Eigentlich müsste der Artikel in einer anderen Rubrik erscheinen!
    (Saison Start der Skilifte Schetteregg, der wurde aber gelöscht)


    Kein neutraler Beobachter @ den neutralen Beobachter

    Als erstes muss festgehalten werden, dass die Gemeinde keine 2 Gastrobetriebe in Schetteregg hat!
    Diese sind im Besitz der Skiliftgesellschaft Schetteregg, die aus ca. 3 500 Anteilen besteht.
    Auch die Gemeinde hat ca. 480 Anteile, also weit entfernt von der Mehrheit.

    Und jetzt zu der Kritik, bezüglich den Arbeiteressen:

    Leider ist das ganze Thema rund um das „Arbeiter Essen“ schwierig.
    Zum ersten ist es ein sehr bescheidener Umsatz,
    bei dem manchmal, nicht mal die Lohnkosten abgedeckt sind.

    Damit das gaze halbwegs funktioniert, müßte der Arbeiter das Menü essen,
    ein Getränk trinken und nach dem Essen einen Kaffee bestellen.
    Doch leider ist das immer seltener der Fall!

    Wenn das Gasthaus sowieso offen hat, und der Koch und die Bedienung sowieso da sind.
    Die Gaststube sowieso beheitzt ist, und die WC-s geputzt sind:
    kann man die Arbeiter-Essen quasi „mitlaufen“ lassen.

    Wenn das Gasthaus aber geschlossen ist, und nur für die Arbeiter am Mittag öffnen würde,
    sagen wir 12 00 bis 13 30 Uhr müßten die ganzen Kosten nur vom Arbeiter Menü abgedeckt werden!
    Da kann man rechnen wie man will, da bleibt nichts übrig!

    Und jetzt wieder zum neutralen Beobachter mit seiner Aussage:
    „denen geht es offenbar so gut, dass sie nicht für 30-35 Arbeiter kochen müssen“

    Vielleicht hat es ein Paar Tage gegeben, an denen 30-35 Arbeiter in Schetteregg waren.
    (beim Aufrichten vielleicht) In der Regel sind es eher nur 20 Arbeiter!
    Auch muss daran gedacht werden, dass längst nicht alle Arbeiter ins Gasthaus gehen um zu essen.
    Normalerweise ist es ca. die hälfte der Arbeiter. Die andere hälfte ißt kalt auf der Baustelle oder fährt nach Hause, wenn die Frau sowieso kocht für die Kinder!
    (Da würde ich auch zu Hause essen, und die paar Minuten mit der Familie genießen, wenn es nicht zu weit ist!)

    Einen kleinen Hinweis hätte ich noch für den neutralen Beobachter:
    Der Ski-Club sucht noch einen Pächter/Bewirtschafter für die Tee-Hütte an der Bergstation vom Sessellift!
    Vielleicht möchtest du dein Glück probieren, einmal Wirt zu sein?
    Oder geht es dir auch zu gut, um dir sowas anzutun?

    ein Gastro-Arbeiter